Sträucher und Bäume wachsen lassen: Lebensraumvielfalt zulassen
Sträucher und Bäume sollen möglichst natürlich und frei wachsen können. Wenn sie stark gestutzt und in Form geschnitten werden, verlieren sie einen grossen Teil ihres ökologischen Wertes als Lebensraum. Grosse, alte einheimische Bäume mit Totholz haben einen besonders hohen ökologischen Wert. So können von einer alten Stieleiche 300 bis 1000 verschiedene Insektenarten profitieren, von einem alten Weissdornstrauch bis 160, von einer gebietsfremden Rosskastanie hingegen nur gerade 4.
- Erhalten Sie alte einheimische Bäume, auch bei Umbauten.
- Lassen Sie absterbende Bäume sowie Totholz an den Bäumen stehen, solange dies kein Sicherheitsrisiko darstellt.
- Wählen Sie neu zu pflanzende Bäume gemäss den Platz- und Standortbedingungen und ihrem ökologischen Wert für die Tierwelt. Vielleicht wollen Sie ja einen Obstbaum pflanzen, um bald Äpfel oder Birnen pflücken zu können.
- Schneiden Sie Bäume und Sträucher selektiv und nur von Herbst bis Mitte März, d. h. ausserhalb der Vogelbrutzeit.
Flyer "Natur vor Ihrer Haustür"
Biodiversität lässt sich mit wenig Aufwand auch im eigenen Umfeld fördern. Im Flyer "Natur vor Ihrer Haustür" finden Sie viele praktische und einfach umsetzbare Tipps, wie Sie Ihren Balkon, die Terasse, Ihren Garten oder auch das Firmengelände biodivers gestalten können.