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Ruderalflächen schaffen: Offene Böden für spezialisierte Arten

Ruderalflächen sind kiesig-sandige, nährstoffarme und spärlich bewachsene Standorte an sonnigen Stellen. Eine 20 bis 40 cm dicke Kiesschicht oder ein magerer Boden reichen als Grundlage. Oft kann auch mageres Material vom Aushub einer Baute verwendet werden. Ruderalflächen bieten Pionierpflanzen sowie Wildbienen wie Hummeln und anderen Insektenarten einen Lebensraum zum Aufwärmen, Nisten und Überwintern. Mindestens 30 cm tiefe Sandflächen (ungewaschener Sand mit etwas Lehm) schaffen ideale Brutbedingungen.

  • Alte Stängel, z. B. von Königskerzen, Karde und Disteln, werden von verschiedenen Insekten als Brut- und Überwinterungsplatz genutzt und sollen deshalb bis im Frühling stehen bleiben. Wegwarte, Natternkopf, Wilde Möhre und Gemeines Leimkraut sind weitere wichtige Arten der Ruderalflächen.
  • Ruderalflächen sollten nicht jedes Jahr gemäht werden, Samenstände sind wertvolles Futter, auch im Winter.
  • Flächen ohne Unkrautvlies anlegen, Neophyten und Problemarten jäten.
  • Ergänzen Sie die Ruderalflächen mit Totholz, z.B. einem Baumstamm, und weiteren Strukturelementen.

Flyer "Natur vor Ihrer Haustür"

Biodiversität lässt sich mit wenig Aufwand auch im eigenen Umfeld fördern. Im Flyer "Natur vor Ihrer Haustür" finden Sie viele praktische und einfach umsetzbare Tipps, wie Sie Ihren Balkon, die Terasse, Ihren Garten oder auch das Firmengelände biodivers gestalten können.