Blumenwiese statt Rasen: Weniger mähen, nicht düngen
In ein- bis dreimal pro Jahr gemähten Blumenwiesen können auf wenigen Quadratmetern über 50 Pflanzenarten wachsen, in Blumenrasen 30 bis 40. In englischen Zierrasen wachsen meist nur 2 bis 10 Arten. Die Vielfalt ist aber entscheidend für Insekten und Vögel, da sie hier Nahrung und Lebensraum finden. Auch ein weniger oft gemähter, nicht gedüngter Blumenrasen mit vier bis acht Schnitten pro Jahr ist daher ökologisch wertvoller als ein ein- bis zweimal pro Woche gemähter Zierrasen und kann zum Erhalt der Biodiversität beitragen. Wiesen und Rasen lassen sich einfach ökologisch aufwerten:
- Weniger oft mähen, gestaffelt mähen, ein stetes Blütenangebot anstreben.
- Blütenreiche Stellen stehen lassen, Wiesenblumen wie Margeriten versamen lassen.
- Verzichten Sie auf den Einsatz von Mährobotern.
- Pestizide und Düngemittel vermeiden; je nährstoffärmer, desto artenreicher kann die Wiese werden.
- Ungenutzte Rasenbereiche in vielfältige Blumenwiesen umwandeln.
- Bei Wiesenaufwertungen regionale Saatgutmischungen verwenden.
Flyer "Natur vor Ihrer Haustür"
Biodiversität lässt sich mit wenig Aufwand auch im eigenen Umfeld fördern. Im Flyer "Natur vor Ihrer Haustür" finden Sie viele praktische und einfach umsetzbare Tipps, wie Sie Ihren Balkon, die Terasse, Ihren Garten oder auch das Firmengelände biodivers gestalten können.