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Schwerzenbach und Volketswil gehen gemeinsam gegen die Tapinoma-Ameisen vor

Schwerzenbach und Volketswil gehen gemeinsam gegen die Tapinoma-Ameisen vor

Die Gemeinden Volketswil und Schwerzenbach gehen gemeinsam gegen die invasive Tapinoma-Ameise vor. Mit der Griffin Ranger GmbH wurde eine Ameisen-Koordinationsstelle beauftragt, die derzeit ein Bekämpfungskonzept erarbeitet.


Herkunft und Verbreitung

Die Tapinoma-Ameise stammt aus dem südlichen Mittelmeerraum und hat sich inzwischen auch in der Schweiz ausgebreitet. Anders als einheimische Arten bildet sie unterirdische Superkolonien mit Millionen von Tieren. Verschleppt wird diese Ameisenart über Topf- und Gartenpflanzen sowie über den Transport von Erdmaterial, Bau- und Gartenabfällen.

Auswirkungen eines Befalls

Tapinoma-Ameisen führen zu erheblichen Belästigungen im Freien wie auch in Gebäuden, in die sie problemlos eindringen. In stark befallenen Gebieten ist ein Aufenthalt im Freien kaum mehr möglich, da die Tiere sehr wehrhaft sind. Zudemm kann die Unterhöhlung des Bodens die Stabilität des Untergrunds und die Sicherheit gefährden. Auch verursacht sie Schäden an Fassaden, Isolationen und elektrische Anlagen.

Betroffenes Gebiet und Vorgehen

In den Gemeinden Volketswil und Schwerzenbach ist ein rund 400'000 m² grosses Gebiet entlang der Bahnlinie vom Industriegebiet an der Industriestrasse bis nach Schwerzenbach. Die Gemeinden haben die Griffin Ranger GmbH als gemeinsame Ameisen-Koordinationsstelle beauftragt. Diese erarbeitet derzeit ein Bekämpfungskonzept. Ziel ist es, ab Frühjahr 2027 mit der Tilgung der Superkolonie zu beginnen und so Gebäude, Infrastruktur und Lebensqualität zu schützen. 

Verdachtsfall – so gehen Sie vor

Eigentümerschaften im Perimeter sind zur Mithilfe aufgerufen. Wer einen Befall vermutet, meldet sich direkt bei der Koordinationsstelle.

Verdachtsfall prüfen

Prüfen Sie anhand folgender Kriterien:

  • Geruch der zerdrückten Ameise nach Buttersäure/Aceton
  • Unterschiedlich grosse Tiere in einer Kolonie von 2-5 mm
  • Tapinoma magnum sind komplett schwarz gefärbt, es gibt keine Rot- oder Brauntöne
  • Sie bewegt sich in grosser Zahl in mehrspurigen Ameisenstrassen
  • Die Eingänge der Nester sind zum Beispiel unter Steinplatten oder Orten mit wenig bodennaher Vegetation
  • Die Tapinoma-Ameise ist im Vergleich zu einheimischen Ameisen sehr wehrhaft und reagiert auf Störung ihrer Nester mit unmittelbarem Gegenangriff
  • Fortbewegung ist typisch, sie bewegt sich zielstrebig und ohne kurze Zwischenstopps fort

Verdachstfall melden

Treffen mehrere der oben aufgeführte Kriterien zu, kontaktieren Sie bitte direkt die Koordinationsstelle:

Griffin Ranger GmbH
info@griffin.swiss
076 458 72 46

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe.

Weitere Informationen

Die Medienmitteilung vom 11. September 2026 finden Sie hier: "Invasive Ameisen in Schwerzenbach und Volketswil: Gemeinden bündeln ihre Kräfte bei der Bekämpfung"