Gemeinde stellt Prävention und Gesundheitsförderung neu auf
Gemeinde stellt Prävention und Gesundheitsförderung neu auf
Das neue Konzept für Prävention und Gesundheitsförderung orientiert sich an kantonalen Leitlinien, erweitert den Fokus auf zusätzliche Zielgruppen und setzt auf einen systematischen Massnahmenplan.
Nach Verabschiedung des Altersleitbildes 2024 entwickelte die Gemeinde eine neue, ganzheitliche Strategie zur Gesundheitsförderung. Neben Kindern und Jugendlichen stehen neu auch Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Migrationsgeschichte in den Fokus. Diese Gruppen gelten als besonders vulnerabel, wobei gezielte Massnahmen nicht nur das individuelle Wohlbefinden steigern, sondern auch langfristig die Gesundheitskosten senken können. Das revidierte Präventions- und Gesundheitsförderungskonzept nimmt gesellschaftliche Entwicklungen auf und berücksichtigt auch die anstehende Umstrukturierung zur Einheitsgemeinde.
Fünf Themenfelder
Inhaltlich orientiert sich das Konzept an folgenden kantonalen Themenfeldern:
- Gesundheitskompetenz
- Psychische Gesundheit
- Körperliche Gesundheit
- Soziale Gesundheit
- Umwelt, Lebenswelten und Gesundheit
Die Förderung der Gesundheitskompetenz wird dabei als zentrale Ressource für eigenverantwortliches Handeln hervorgehoben.
Vier Handlungsebenen
Für die Umsetzung setzt die Gemeinde auf vier bewährte Handlungsebenen: Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Interventionen, Vernetzung und Kooperation sowie Policy und Regelungen. Die operative Umsetzung erfolgt über einen jährlichen Massnahmenplan, so dass flexibel auf aktuelle Herausforderungen reagiert werden kann.